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Sonntag, 27. Juni 2010

Hüten die erste...







Ja, was für ein Tag. Endlich  die Arbeit der Wanderschäfer kennen lernen, solange es noch welche gibt...

Dafür haben wir den 1. Agility-Start vom Terror Terrier verschoben und gehen nun bei unserem Turnier (Heimvorteil ???) erstmals an den Start.

Wir eigentlich nur Frau Chen waren etwas "hütevorbereitet", man hat die Bücher ja schon ewig....kann man ja auch mal  drin lesen
Buch Nr. 1 und Buch Nr. 2  , SV Hüteordnung (weils da gut beschieben ist). bei einem Bundesleistungshüten der AAH waren wir schon mal zuschauen und begeistert wie 380 Schafe von den 2 Hunden gearbeitet wurden.
Vom Hüte-Seminar  gibt  es Fotos, nicht viele :-(  und die von Ombelle müssen wir erst organisieren
und ein paar Videos, die noch bearbeitet werden müssen.


Los gings gegen 7 Uhr in Richtung Altlandsberg . Geladen hatten zwei Schäfer der Arbeitsgemeinschaft Altdeutsche Hütehunde AAH der Landesgruppe Berlin Brandenburg. Und  es  war  doch mehr eine private Initiative , danke an Schäfer Knut Kucznik und Linda Scholz .
Ziel dieser Initiative ist es, die Arbeit der (Wander)Schäfer privaten Haltern von Hütehunden näher zu bringen und, wenn gewünscht, die Hunde soweit auszubilden, das die Aufgaben der Hüteordnung an der Schafen bewältigt werden können.
 
 

Auf gut vorbereiteten Gelände fanden   sich  Samstag morgen  um 9 Uhr 12 "Altdeutsche" , ein deutscher Schäferhund und ein Briard  wir :-) zusammen.
Eine Wiese mit frisch gepflügten Furchen, welche enges und weites Gehüt erkennen ließen, Austragungsort der jährlich stattfindenen Landesleistungshüten in Altlandsberg an der Erlengrundhalle .
Alles war vorbereitet, ausreichend Schatten für Mensch und Hund, Essen, Getränke, Wasser, Toilette ( schließlich war man ja  ganztags auf der Wiese).

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde
 a) der Menschen (ein Schäferlehrling, mehrere  private Schafhalter, Ökolandbauern, 4 Schäfer, Thüringen, Niedersachsen, Brandenburg, Berlin, Meck-Pomm, Sachsen )
und
b) der Hunde ( 5,5 Monate bis 11 Jahre)
hauptsächlich  Junghunde des Schlages Harzer Füchse, ein Tiger und ein DSH mit an der Schafherde arbeitenden Eltern , zwei Gelbbacken
wobei Ombelle mal kurz dem Tiger klarmachte wo der Hammer hängt und dem Schnösel Alrich ein Spielchen anbot 
wurde die Bindung von Hund zu Mensch getestet.

Also, Hund von neutraler Person festgehalten, Mensch geht weg( ca. 40 m) in Menschengruppe und durfte einmal ! den Hund rufen. 
Alle liefen unverzüglich und schnell in die Gruppe zu ihrem Menschen.
Danach fand man sich wieder im Schatten zusammen, bis auf eine Harzer Fuchshündin und einen Gelbbrackenrüden waren alle Hund frei und lagen bei ihren Menschen. Den ganzen Tag .

Nun erklärte El Cheffe   Schäfer Knut was   ihm bei der Arbeit an den Schafen (ca.100-450 in der Herde) wichtig ist:
Merksatz:
Meine Hunde sind mir so wichtig , wie meine Arme und Beine. Ich liebe sie und so behandle ich sie auch.
Meine Hunde arbeiten für mich. 

Die Bindung muss stimmen, sie werden ausgebildet (Furche laufen , stoppen,Griff ...) und  erst dann gehen sie an die Schafe.

Wanderschäfer sagt ja schon der Name sind mit den Schafen unterwegs. Durch Dörfer, auf Straßen und Wegen, vorbei an Flächen, die für die Schafe eventuell lecker aber tabu sind,
Begegnung im Straßenverkehr, über schmale Brücken hin zu genehmigten Weideland.  Teilweise werden Schafherden  dann auch eingekoppelt und erhalten notwendigerweise auch zunehmend "Gesellschaft" von Herdenschutzhunden.
Ja, auch als Schutz vor Wölfen, aber vorrangig als Schutz vor Menschen, die  sich an Schafen und/oder Koppelausrüstung  bedienen wollen :-( .
Die Begrenzung der Schafherde in der Bewegung wird durch den Hütehund durch das Laufen auf einer (Grenz)linie, der sogenannten "Furche" bewerkstelligt. 
Nur damit erfolgt die Abgrenzung der Herde vor Gefahren.
Die Hunde treiben die Schafe aus oder in die Koppel,
 bringen die Herde eng zusammen um eine Fläche effektiv abzuweiden (enges Gehüt, von oben  sind nur Schafe keine Weidefläche sichtbar)
oder verteilen sie weiträumig (weites Gehüt, Schafe sind verteilt wie Sterne am Himmel).

Also gings für alle Teilnehmer zunächst in die Furche, nee nur die Hunde an der Schleppleine :-) .
Die Möchtegernschäfer Hundehalter liefen neben dem Hund und veranlaßten den selben ausschließlich in der Furche zu laufen.
"Furche" oder "rein" waren die bevorzugten Kommandos, verließ der Hund die Furche, wurde er sofort zurückgeschickt und in der Furche immer wieder ausgiebig gelobt mit Stimme und Streicheln.

und hier endlich Fotos :-)

der Schäfer Knut Kucznik


seine Hunde
"Furche" laufen wird erklärt, Martina mit Alrich

Katrin mit ihrem Gelbbackenrüden

Schäfer Knut erklärt unermüdlich die Grundlagen





zwei "Lehrlinge"
der eine kaum zu sehen in der Furche
Lob ist wichtig
Pause verdient


Fortsetzung folgt :-)





1 Kommentar:

Romy hat gesagt…

Wir freuen und schon auf die Fotos, von Euch als Team und schauen jeden Tag hier vorbei :o).