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Samstag, 15. Januar 2011

Dienstag, 30. März 2010

Ostern kann kommen

Nachdem Bennet heute um 8 Uhr beim Tierarzt einen Termin hatte, um sich dort von einer Zubildung im Maul befreien zu lassen, genoß er den restlichen Tag in der Sonne und der TA hat jetzt ein Röntgenbild mit Goldstückchen und normal großer Prostata drauf..
Am Nachmittag fand dann heute der Wir-haben-uns-wieder-lieb-Spaziergang mit den Damen statt, welche kürzlich  genauer gesagt am Freitag Mittag der Meinung waren, um einen geworfenen Ball streiten zu müssen. Als Frau Chen eingriff und Ombelle von Kiwa trennte, nutzte der Terrorterrier die Situation schamlos aus wandelte sich das Blatt zu Ungunsten Ombelles.
Inzwischen verheilt normalisiert sich alles, der heutige Ausflug zu den geliebten Mäuselöchern am Wald war ein voller Erfolg und  Training geht auch wieder  hat Spass gemacht.

Und nun kann Ostern kommen.

Einen fleißigen Osterhasen wünschen euch
die Hundekrimnitzer

PS: Und vieleicht treffen wir ja dieses Jahr mal die Osterreiter mit Fotoapperat,
 wenn sie durch Krimnitz reiten.

Dienstag, 3. November 2009

Treppengeschichten

Wenn ältere Briardopas die Treppe ohne Begleitung hochrennen wollen,
dabei auf der 3 Stufe kehrt machen,
um einem Geräusch in der Küche zu folgen (Küche = Essen für Briardopa),
dann können sich die besagten Opis das linke Sprunggelenk verdrehen.
Dieses kann dann anschwellen und sich entzünden.
Somit kann man den Tierarzt vor Ort besuchen und das gleich am Monatsanfang.
Und wenn man ein Frauchen hat, welches dem TA gleich die Diagnose (und Behandlungsvorschlag) mitbringt,
schafft man sich so mehr Zeit für weiterbildende Gespräche und kann gleich noch einige extra Leckerchen für den Opa abfassen.
Und außerdem gibts nach solch einer Aktion jetzt zusätzlich Quarkwickel an das Gelenk, welche der Patient dann doppelt genießen kann. ALLES KLAR ?
:-)
Bennet und Carola

Freitag, 9. Oktober 2009

Nachtrag zur Krankenakte...

weil das Handy jetzt endlich die Fotos rausgerückt hat:
Diagnose steht...warten auf die Goldimplantate....Bennet im MRT am Mittwoch 30.9.09 eine Tiermedizinstudentin erlebt Pulsdiagnostik nach Nogier ....
das Pflegepersonal daheim...



Dienstag, 6. Oktober 2009

Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.
Konfuzius

Die Fortschritte sind da, ABER minimal. Wir haben die erste ruhige Nacht hinter uns.
Bennet war der Meinung , nicht im Hundebett schlafen zu wollen, sondern sich kriechenderweise auf den Weg zu Frauchen zu machen, welche 1 m neben ihm auf dem Wohnzimmerfussboden ihr Bett aufgeschlagen hat und sich natürlich darüber sehr freute.

Hier wiederum zeigt sich auch der Nutzen einer
WirnehmenanAgilityturnierenteilundübernachtenimAutoaufMatratzen-Ausstattung, denn diese kann auch auf dem heimischen Wohnzimmerteppich zum Einsatz kommen :-)
Desweiteren wird das Futter gegen die weiblichen Mitbewohner wieder verteidigt. Die rechten Pfoten, besonders vorne sind weniger oft spastisch und werden ab und zu benutzt , um sich in eine andere Richtung zu drehen und somit nichts zu verpassen.

Wenn der Wettergott noch ein Einsehen hätte, könnte Bennet öfters auf der Terasse liegen,
um das Geschehen im Garten(Ombelle jagd Kiwa und umgedreht) zu verfolgen. Das lenkt ab und macht müde, denn der Patient ist nicht ausgelastet.

Um die werte Leserschaft auch in den Genesungsprozess mit einzubeziehen:
Eßt gefälligst euer Mittagessen auf ;-), damit die Sonne scheint, BITTE.
Jetzt schon Novemberfeeling hält doch kein Mensch aus!!

Und vielen lieben Dank, für eure Anrufe, SMS und Mails
sowie die zahlreichen gedrückten Pfoten und Daumen.
BITTE NICHT LOSLASSEN !!

Carola

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Update aus der Krankenstation...oder Der Weg nach oben


Tag 1 nach Kortisonbehandlung und mit den neuen Goldimplantaten an Hals und Rücken

Es geht aufwärts. Ganz, ganz langsam aber doch.

Nach einer anfangs etwas unruhigen Nacht zog die "Pflegeschwester" Frau Chen mit Matratze und Co. zum Patienten in die Wohnküche, um dem ebenfalls wieder akut Bandscheibenschmerz geplagten Herr Chen einen ruhigen Schlaf zu ermöglichen.

Bennet war teilweise sehr unruhig, wollte sich umdrehen. Eine Nachtlampe und die "Pflegeschwester" als Kuscheltier ließen ihn dann zur Ruhe kommen und bis morgens durchschlafen.
Er liegt meist auf einer Seite und wird regelmäßig gedreht und auch mal kurz aufgerichtet.
Er kann Blase und Darm kontrollieren. Wir haben ihn mehrfach in den Garten getragen und dort auf die Beine gestellt, er versucht zu stehen und zu laufen. Man merkt das er sich draußen lösen möchte, was gestern morgen klappte und heute gar nicht.
Sich im Liegen zu lösen findet er äußerst unangenehm und zögert es solange raus wie es nur geht.
Die Pfoten auf der rechten Seite kann er teilweise schon wieder bewegen und wenn er hingestellt wird, steht er auch schon sekundenweise auf ihnen. DAS IST EIN FORTSCHRITT!!
Er frißt sehr gierig und säuft normal, das ist wie immer.
Er beobachtet seine zwei Hundedamen, die ihm Gesellschaft leisten dürfen und bellte mit ihnen gemeinsam die richtigen Pflegeschwestern an.
Diese kommen zu Oma Frau Chen fünf mal täglich in unser Haus und einige sind sichtlich erleichtert, derzeit nur mit zwei mobilen Hunden konfrontiert zu werden.
Na mal sehen wie lange noch :-)

Pflegeschwester Carola
Haus 1
Zimmer 2 (Wohnküche)


PS: als äußerst praktisch zu Hochheben und Stellen des 34 kg schweren unbeweglichen Hundes erweisen sich übrigens Brustgeschirr und Hundschwimmweste

Mittwoch, 30. September 2009

Diagnose und Behandlung

Der große Reichtum unseres Lebens sind die kleinen Sonnenstrahlen,
die jeden Tag auf unseren Weg fallen...Haltet also die Augen offen!

Nach kurzer Beratung und Untersuchung beim TA Rosin
http://www.tierarzt-rosin.de/Standorte in Falkensee,

zeigte Bennet deutliches Schmerzempfinden am Hals. Es fiel die Entscheidung ein MRT zu machen, um Tumor , Bandscheibenvorfall oder was auch immer zu finden.

Hierzu machten wir uns gemeinsam mit TA Peter Rosin auf den Weg in diese Praxis, wo wir dank vorheriger telefonischer Rücksprache sofort in den MRT-Raum gebracht wurden:

http://www.drkoenig.org/index.php?idcatside=27&sid=3478b9e67d7d1944a6b9f9283ee50285



Nach weniger als einer Stunde (Inhalationsnarkose, Röntgenbild Halswirbelsäule, Pulsdiagnostik nach Nogier,MRT) war die Ursache ermittelt, ein Bandscheibenvorfall zwischen 5. und 6. Halswirbel, der die rechte Seite beeinflußte.

Behandelt wurde konservativ mit Kortison als Depot und schmerztherapeutisch mit Goldimplantaten, auch die verhärteten Muskelgruppen an den rechten Pfoten bzw. Schulter.
Sofern wir die MRT Bilder haben und das Handy die Fotos rausrückt, reichen wir sie euch nach.

Carola

Ja er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch.. JA...

und wer anders dachte, kennt mich eben nicht wirklich.

Ich würde, egal was diagnostiziert worden wäre, NIEMALS meinen Hund in einer Tierarztpraxis gehen lassen. Der Hund sollte wenn , dann zu Hause in vertrauter Umgebung........
Meine Familie würde immer die Chance bekommen sich zu verabschieden.


Wir heben eine Diagnose(Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule) und eine Behandlung(Kortison als Depot und Goldimplantate als Dauerschmerzbehandlung) bekommen.

Bennet hat die Narkose gut überstanden und soll spätestens am Wochenende wieder allein auf die Beine kommen.
DANKE , an alle, die an uns gedacht haben und ganz besonders an Simone, die uns heute nach Berlin begleitet hat.

Carola

Dienstag, 29. September 2009

Sorgen um Bennet

Hoffnungen sind Schwerkräfte, die uns nach oben ziehen.

Ernst Ferstl

Derzeit machen wir uns Sorgen um Bennet (14,5 Jahre), der seit 2 Tagen nicht mehr ohne Hilfe aufstehen und nicht mehr laufen kann. Er ist schwach und kann wenn er hingestellt wird, nicht alleine stehen, besonders die rechten Pfoten machen was sie wollen :-(

Den Vorschlag des erstbehandelnden TA (spritzte Sonntag abend Rimadyl), um neurologisch abzuklären ein CT in einer uns unbekannten Klinik machen zu lassen, haben wir erstmal abgewählt, da wir Blut,Organe und event. Hinweis auf eine Entzündung VORHER abklären wollten und das mit SOFORTIGEM Ergebnis und in EINER Praxis. Wenn man so provinziell wohnt wie wir, muss man dazu mindestens 50 km eine Strecke fahren oder man wartet auf die Blutuntersuchung einen Tag.

Bennet hatte vor einem Jahr eine bakterielle Infektion, die ihm schon mal "aus den Schuhen" geworfen hat, deswegen und aus anderen Gründen habe ich mich, nach kurzer Rückspache, am Montag morgen auf den Weg nach Berlin in die Praxis zu TA Peter Rosin gemacht.

Diagnostisch wurde Blut und Organe gecheckt (Labor, Röntgen, U-Schall), Reflexe getestet, Zähne geprüft. Die Wirbelsäule wurde komplett geröntgt. Goldimplantate (Hüfte,LWS,Fernpunkte) gesichtet und geprüft.

Behandelt wird nun eine stark vergrößerte Prostata, außerdem wurde die Blase entleert.

Alle anderen Organe sind ohne Befund und für sein Alter in einem sehr guten Zustand.

Bennet bekommt derzeit Schmerzmittel (Previcox),und Antibiotika(Baytril) .

Beim TA bekam er außerdem Androcur, Prednisolon, Neuraltherapie (Schmerzbehandlung Rücken und Stärkung Immunsystem) sowie eine Laserbehandlung.

***

Heute , Dienstag vormittag einen Tag später, ist eine klitzekleine, aber doch vorhandene Besserung seines Allgemeinbefindens zu merken. Bennet versucht aufzustehen, was noch erfolglos ist, da er seine Pfoten noch nicht wieder richtig koordinieren kann.
Bennet wird ständig umgelagert und passiv mobilisiert. Er frißt und säuft völlig normal.
***
Jetzt, Dienstag am späten Nachmittag, haben wir Bennet aufgestellt, er hat sich zumindest mit allen 4 Pfoten abgestützt, kann sich aber nicht alleine stehen geschweige denn laufen.
Er hat auch im Liegen etwas mehr Kontrolle über alle Pfoten und protestiert lautstark, wenn kein Mensch in seiner Nähe ist ;-)
Morgen 10 Uhr sind wir wieder beim TA in Berlin bestellt.
NATÜRLICH wissen wir, das 14,5 Jahre ein beachtliches Alter für einen großen Hund sind, wir mit ihm eine tolle Zeit hatten und alles seine Grenzen hat (haben muss), machbares und finanzielles betreffend.
ABER so schnell geben wir auch nicht auf.
Unsere Hündin Caluna ist gerade mal 7 Jahre alt geworden(Kreislaufversagen nach Magendrehung-Op) . Unser erster Hund Teddy(Harzer Fuchs Mix) wurde 12,5 Jahre( Verletzung im Darm, inoperabel weil schwaches Herz).

Dienstag, 4. August 2009

Gelber Schein und ein Test - Update 1

Update 6.8.09
Ombelle´s Schilddrüse ist soweit ok, Werte sind eher im unteren Bereich. Wir haben entschieden futtertechnisch vorerst in den Trofu-Bereich zurückzukehren.
Kiwa gefällt uns dagegen nicht, sie ist ruhiger(ja das gibts es auch beim Terrier) was auch an den Antibiotika + Wärme liegen könnte. Sie verschluckt sich manchmal, niest dann, als ob sie etwas im Rachenraum drin hätte. Sie bleibt daher natürlich zu Hause bei Herr Chen auf der Liege, wenn wir uns am We wieder ins Agi-Theater stürzen.
Bennet ist fit, trotz der hohen Temperaturen. Meldepflichtige Ereignisse am Tor werden durch ihn lautstark kommentiert, teilweise verfällt er, der notorische Passgänger, auf dem Weg zum Tor immer öfter in den Trab. Er klaut, bettelt und verfolgt uns im Haus. Die Treppe im Haus läuft er 6 bis 10 mal am Tag ohne große Probleme. Auf dem Hundeplatz ignorierte er heute meisterhaft 2 ängstliche Welpen und blaffte erfolgreich eine schnöselige 6 Monate junge American Bulldog Hündin an, die sich dann respektvoll in seiner Nähe zurücknahm.
Bennet wurde am 16. Juni 2008 bei TA Rosin in Falkensee/Berlin goldimplantiert ( mittlere HD rechts mit Arthrose, links leichte HD).
Er ist heute 14 Jahre und 4 Monate alt.


Dienstag 4. August 2009

Nachdem Bennet seine Flitzekacke-Phase von letzte Woche beendet hat, gab er den gelben Schein vorerst weiter an Kiwa. Dem Terrier wurde beim Tierarzt ein entzündeter Rachenraum, geschwollene Lympfknoten zuzüglich der Röchel-Husten-Atacken bescheinigt.
Der Vollständigkeit halber wurde Ombelle, deren Gewicht bei nur 26,4 kg liegt, Blut abgezapft um herauszufinden ob die Schilddrüse ok ist.
Weiterer Bericht aus dem Krimnitzer "Krankenzimmer" folgt morgen.

Sonntag, 12. April 2009

Blutegel(1)... klein aber oho !

Unsere Hundekumpeline Nora, eine waschechte Leonbergerin, wird bald 8 Jahre.
Da sie immer wieder Probleme mit dem Knie hat (tritt nicht auf, zittern der Hinterhand, humpeln) suchte ihr Frauchen Simone nach einer Behandlungsmethode um die diagnostozierte entzündliche Arthrose im Knie zu lindern.
Möglichst ohne Narkose.
Durch die Überbelastung ist außerdem das andere Knie überlastet und die Rückenmuskulatur verspannt.
Und sie kam auf: Blutegel... Blutegel?....Blutegel!

Behandelt wurde Nora jetzt zum zweiten Mal in der Praxis von der Tierheilpraktikerin Birgit Schoop in Berlin.
http://www.praxis-schoop.de/pageID_6302187.html
Und schon mal als Info vorne weg,
bereits am nächsten Tag war eine deutliche Verbesserung zu erkennen .

Und ......................diese Fotos wollten wir euch nicht vorenthalten.

Es geht los ...Finden der Akupunkturpunkte am Rücken, hier soll ein Egel angesetzt werden und zusätzlich Akupunkturnadeln


etwas Fell am Knie muss weg, Arbeitsplatzvorbereitung für 3 weitere Egel

gelangweilte Zuschauer? Nö voll entspannt


hier wohnen die Egel...vorher...

still rumliegen ist blöd...die Nora
Fortsetzung folgt..