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Dienstag, 3. November 2009

Treppengeschichten

Wenn ältere Briardopas die Treppe ohne Begleitung hochrennen wollen,
dabei auf der 3 Stufe kehrt machen,
um einem Geräusch in der Küche zu folgen (Küche = Essen für Briardopa),
dann können sich die besagten Opis das linke Sprunggelenk verdrehen.
Dieses kann dann anschwellen und sich entzünden.
Somit kann man den Tierarzt vor Ort besuchen und das gleich am Monatsanfang.
Und wenn man ein Frauchen hat, welches dem TA gleich die Diagnose (und Behandlungsvorschlag) mitbringt,
schafft man sich so mehr Zeit für weiterbildende Gespräche und kann gleich noch einige extra Leckerchen für den Opa abfassen.
Und außerdem gibts nach solch einer Aktion jetzt zusätzlich Quarkwickel an das Gelenk, welche der Patient dann doppelt genießen kann. ALLES KLAR ?
:-)
Bennet und Carola

Sonntag, 11. Oktober 2009

Er läuft noch...

und wir müssen Bennet echt bremsen. DER will alles nachholen, was er in den vergangenen zwei Wochen verpaßt hat.
Betteln wenn Frauchen kocht, Treppe steigen um Ombelle zu verfolgen, Besucher laut bellend begrüßen.
Aber außer sehr kurzen Ausflügen in den Garten gibts noch nix.
Bei den zu erwartenden Temperaturen wird er Regen bzw. Wintermantel tragen, auch wenn längere Zeit Aufenthalt im Auto notwendig wird.
Blase und Darm sind, bis auf einmal heute vormittag(Blase), unter Kontrolle.
Auf rutschfestem Untergrund kann er alleine aufstehen und das recht flott.
Die Nächte haben wieder die gewohnte Länge und sind ruhig.
Frau Chen hat ihr Wohnzimmercamping beendet und kann sich auch ohne Hundesitter wieder aus dem Haus gehen und den Patienten mitnehmen.
Und der Schreibtisch im Büro ruft schon sehr laut, wobei der Patient hier ebenfalls mitkommen wird.

Heute( ja am Sonntag) wurde dienstlich Liegengebliebenes erledigt und wie wild gebucht :-).
Somit kann/muss man sich in den nächsten Tagen der Ablage widmen, denn schließlich hat die Winterreifensaison begonnen und da sollte man echt dran bleiben, als Bürotussi einer KFZ-Werkstatt mit Reifenhandel .

Carola

Freitag, 9. Oktober 2009

Nachtrag zur Krankenakte...

weil das Handy jetzt endlich die Fotos rausgerückt hat:
Diagnose steht...warten auf die Goldimplantate....Bennet im MRT am Mittwoch 30.9.09 eine Tiermedizinstudentin erlebt Pulsdiagnostik nach Nogier ....
das Pflegepersonal daheim...



Und am neunten Tag :-)

nachmittags 15.45 Uhr steht Bennet auf und läuft fast 30 Minuten im Garten rum. Wir können es kaum fassen und haben es deshalb gefilmt :-)







DANKE für euer Daumen drücken
glückliche und erleichterte Grüße
Carola und der Rest der Hundekrimnitzer


PS: Ich soll euch noch sagen, die Motivation für Bennet aufzustehen war bzw. ist :
Ombelle ist seit 7 Tagen läufig :-).

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Motivation ist alles ...

http://


Der Patient versucht seit heute morgen aufzustehen :-), sitzen klappt schon fast.

Carola

Dienstag, 6. Oktober 2009

Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.
Konfuzius

Die Fortschritte sind da, ABER minimal. Wir haben die erste ruhige Nacht hinter uns.
Bennet war der Meinung , nicht im Hundebett schlafen zu wollen, sondern sich kriechenderweise auf den Weg zu Frauchen zu machen, welche 1 m neben ihm auf dem Wohnzimmerfussboden ihr Bett aufgeschlagen hat und sich natürlich darüber sehr freute.

Hier wiederum zeigt sich auch der Nutzen einer
WirnehmenanAgilityturnierenteilundübernachtenimAutoaufMatratzen-Ausstattung, denn diese kann auch auf dem heimischen Wohnzimmerteppich zum Einsatz kommen :-)
Desweiteren wird das Futter gegen die weiblichen Mitbewohner wieder verteidigt. Die rechten Pfoten, besonders vorne sind weniger oft spastisch und werden ab und zu benutzt , um sich in eine andere Richtung zu drehen und somit nichts zu verpassen.

Wenn der Wettergott noch ein Einsehen hätte, könnte Bennet öfters auf der Terasse liegen,
um das Geschehen im Garten(Ombelle jagd Kiwa und umgedreht) zu verfolgen. Das lenkt ab und macht müde, denn der Patient ist nicht ausgelastet.

Um die werte Leserschaft auch in den Genesungsprozess mit einzubeziehen:
Eßt gefälligst euer Mittagessen auf ;-), damit die Sonne scheint, BITTE.
Jetzt schon Novemberfeeling hält doch kein Mensch aus!!

Und vielen lieben Dank, für eure Anrufe, SMS und Mails
sowie die zahlreichen gedrückten Pfoten und Daumen.
BITTE NICHT LOSLASSEN !!

Carola

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Update aus der Krankenstation...oder Der Weg nach oben


Tag 1 nach Kortisonbehandlung und mit den neuen Goldimplantaten an Hals und Rücken

Es geht aufwärts. Ganz, ganz langsam aber doch.

Nach einer anfangs etwas unruhigen Nacht zog die "Pflegeschwester" Frau Chen mit Matratze und Co. zum Patienten in die Wohnküche, um dem ebenfalls wieder akut Bandscheibenschmerz geplagten Herr Chen einen ruhigen Schlaf zu ermöglichen.

Bennet war teilweise sehr unruhig, wollte sich umdrehen. Eine Nachtlampe und die "Pflegeschwester" als Kuscheltier ließen ihn dann zur Ruhe kommen und bis morgens durchschlafen.
Er liegt meist auf einer Seite und wird regelmäßig gedreht und auch mal kurz aufgerichtet.
Er kann Blase und Darm kontrollieren. Wir haben ihn mehrfach in den Garten getragen und dort auf die Beine gestellt, er versucht zu stehen und zu laufen. Man merkt das er sich draußen lösen möchte, was gestern morgen klappte und heute gar nicht.
Sich im Liegen zu lösen findet er äußerst unangenehm und zögert es solange raus wie es nur geht.
Die Pfoten auf der rechten Seite kann er teilweise schon wieder bewegen und wenn er hingestellt wird, steht er auch schon sekundenweise auf ihnen. DAS IST EIN FORTSCHRITT!!
Er frißt sehr gierig und säuft normal, das ist wie immer.
Er beobachtet seine zwei Hundedamen, die ihm Gesellschaft leisten dürfen und bellte mit ihnen gemeinsam die richtigen Pflegeschwestern an.
Diese kommen zu Oma Frau Chen fünf mal täglich in unser Haus und einige sind sichtlich erleichtert, derzeit nur mit zwei mobilen Hunden konfrontiert zu werden.
Na mal sehen wie lange noch :-)

Pflegeschwester Carola
Haus 1
Zimmer 2 (Wohnküche)


PS: als äußerst praktisch zu Hochheben und Stellen des 34 kg schweren unbeweglichen Hundes erweisen sich übrigens Brustgeschirr und Hundschwimmweste

Mittwoch, 30. September 2009

Diagnose und Behandlung

Der große Reichtum unseres Lebens sind die kleinen Sonnenstrahlen,
die jeden Tag auf unseren Weg fallen...Haltet also die Augen offen!

Nach kurzer Beratung und Untersuchung beim TA Rosin
http://www.tierarzt-rosin.de/Standorte in Falkensee,

zeigte Bennet deutliches Schmerzempfinden am Hals. Es fiel die Entscheidung ein MRT zu machen, um Tumor , Bandscheibenvorfall oder was auch immer zu finden.

Hierzu machten wir uns gemeinsam mit TA Peter Rosin auf den Weg in diese Praxis, wo wir dank vorheriger telefonischer Rücksprache sofort in den MRT-Raum gebracht wurden:

http://www.drkoenig.org/index.php?idcatside=27&sid=3478b9e67d7d1944a6b9f9283ee50285



Nach weniger als einer Stunde (Inhalationsnarkose, Röntgenbild Halswirbelsäule, Pulsdiagnostik nach Nogier,MRT) war die Ursache ermittelt, ein Bandscheibenvorfall zwischen 5. und 6. Halswirbel, der die rechte Seite beeinflußte.

Behandelt wurde konservativ mit Kortison als Depot und schmerztherapeutisch mit Goldimplantaten, auch die verhärteten Muskelgruppen an den rechten Pfoten bzw. Schulter.
Sofern wir die MRT Bilder haben und das Handy die Fotos rausrückt, reichen wir sie euch nach.

Carola

Ja er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch.. JA...

und wer anders dachte, kennt mich eben nicht wirklich.

Ich würde, egal was diagnostiziert worden wäre, NIEMALS meinen Hund in einer Tierarztpraxis gehen lassen. Der Hund sollte wenn , dann zu Hause in vertrauter Umgebung........
Meine Familie würde immer die Chance bekommen sich zu verabschieden.


Wir heben eine Diagnose(Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule) und eine Behandlung(Kortison als Depot und Goldimplantate als Dauerschmerzbehandlung) bekommen.

Bennet hat die Narkose gut überstanden und soll spätestens am Wochenende wieder allein auf die Beine kommen.
DANKE , an alle, die an uns gedacht haben und ganz besonders an Simone, die uns heute nach Berlin begleitet hat.

Carola

Dienstag, 29. September 2009

Sorgen um Bennet

Hoffnungen sind Schwerkräfte, die uns nach oben ziehen.

Ernst Ferstl

Derzeit machen wir uns Sorgen um Bennet (14,5 Jahre), der seit 2 Tagen nicht mehr ohne Hilfe aufstehen und nicht mehr laufen kann. Er ist schwach und kann wenn er hingestellt wird, nicht alleine stehen, besonders die rechten Pfoten machen was sie wollen :-(

Den Vorschlag des erstbehandelnden TA (spritzte Sonntag abend Rimadyl), um neurologisch abzuklären ein CT in einer uns unbekannten Klinik machen zu lassen, haben wir erstmal abgewählt, da wir Blut,Organe und event. Hinweis auf eine Entzündung VORHER abklären wollten und das mit SOFORTIGEM Ergebnis und in EINER Praxis. Wenn man so provinziell wohnt wie wir, muss man dazu mindestens 50 km eine Strecke fahren oder man wartet auf die Blutuntersuchung einen Tag.

Bennet hatte vor einem Jahr eine bakterielle Infektion, die ihm schon mal "aus den Schuhen" geworfen hat, deswegen und aus anderen Gründen habe ich mich, nach kurzer Rückspache, am Montag morgen auf den Weg nach Berlin in die Praxis zu TA Peter Rosin gemacht.

Diagnostisch wurde Blut und Organe gecheckt (Labor, Röntgen, U-Schall), Reflexe getestet, Zähne geprüft. Die Wirbelsäule wurde komplett geröntgt. Goldimplantate (Hüfte,LWS,Fernpunkte) gesichtet und geprüft.

Behandelt wird nun eine stark vergrößerte Prostata, außerdem wurde die Blase entleert.

Alle anderen Organe sind ohne Befund und für sein Alter in einem sehr guten Zustand.

Bennet bekommt derzeit Schmerzmittel (Previcox),und Antibiotika(Baytril) .

Beim TA bekam er außerdem Androcur, Prednisolon, Neuraltherapie (Schmerzbehandlung Rücken und Stärkung Immunsystem) sowie eine Laserbehandlung.

***

Heute , Dienstag vormittag einen Tag später, ist eine klitzekleine, aber doch vorhandene Besserung seines Allgemeinbefindens zu merken. Bennet versucht aufzustehen, was noch erfolglos ist, da er seine Pfoten noch nicht wieder richtig koordinieren kann.
Bennet wird ständig umgelagert und passiv mobilisiert. Er frißt und säuft völlig normal.
***
Jetzt, Dienstag am späten Nachmittag, haben wir Bennet aufgestellt, er hat sich zumindest mit allen 4 Pfoten abgestützt, kann sich aber nicht alleine stehen geschweige denn laufen.
Er hat auch im Liegen etwas mehr Kontrolle über alle Pfoten und protestiert lautstark, wenn kein Mensch in seiner Nähe ist ;-)
Morgen 10 Uhr sind wir wieder beim TA in Berlin bestellt.
NATÜRLICH wissen wir, das 14,5 Jahre ein beachtliches Alter für einen großen Hund sind, wir mit ihm eine tolle Zeit hatten und alles seine Grenzen hat (haben muss), machbares und finanzielles betreffend.
ABER so schnell geben wir auch nicht auf.
Unsere Hündin Caluna ist gerade mal 7 Jahre alt geworden(Kreislaufversagen nach Magendrehung-Op) . Unser erster Hund Teddy(Harzer Fuchs Mix) wurde 12,5 Jahre( Verletzung im Darm, inoperabel weil schwaches Herz).