wer einen großen Sprung machen will, muss einen langen Anlauf nehmen...
war der Spruch passend zum Samstag. Wir waren ja auswärts und haben uns wiedermal dem Prozedere einer Obedienceprüfung Klasse 1 unterzogen. Leider waren zumindest die Wettergötter am Samstag nicht auf unserer Seite.
Nach einem recht guten Start in den Gruppenübungen gingen wir gegen Mittag bei voller Sonne an den Start, um die Einzelübungen zu absolvieren.
Ombelle war recht beeindruckt und die Sonne tat ihr übriges.
Trotz anfänglich katastrophaler Fußarbeit( komplett ohne Grundstellung bei jedem Anhalten) kam Ombelle nach und nach doch mit und arbeitete zumindest einen Großteil der Übungen, wenn auch teilweise total langsam,ab .
Dennoch reichte es wider Erwarten für eine bestandene Prüfung.
Naja, Spass hat es nicht gemacht.
Ok, also den Start abhaken unter Erfahrung, irgendwie hatten wir es ja geahnt.
Dann der Sonntag. Wettertechnisch für uns besser, weil kühler. Früh kurzer Smalltalk mit einem Ringhelfer, von dem Ombelle am Samstag doch sehr beeindruckt schien.
In der Gruppenarbeit dann der SUPERGAU: ein unruhiger Aussirüde neben Ombelle.
Sitzen konnte sie nur kurz, hinlegen und Kopf vom Aussi wegdrehen um zu deeskalieren.
In der Platzübung stieg die Spanung, weil der "Nachbar" dann aufstand und anbändeln wollte.
So hatten wir dann einen Ringsteward (danke Dani), die den Aussi davon abhielt, Ombelle näher kennenzulernen. Ombelle blieb liegen und es waren doch recht lange 3 Minuten, nicht nur für uns . Nach diesem aufregenden Anfang, dann etwas Zeit alles "zu verarbeiten" und Ombelle ging nach einer kurzen Gassirunde wieder ins Auto.
Nach der Mittagspause dann die Einzelübungen bei kühlem Wetter. Ombelle ließ sich (wie auch am Samstag ) gut vorbereiten. Weil der Aussi direkt vor uns dran war, haben wir uns in der Nähe des Autos vorbereitet und nicht im vorgesehenen Vorbereitungsraum am Prüfungsparcour.
Mit dem wiedergefundenen Selbstvertrauen von uns beiden :-)
konnte die Fussarbeit wesentlich besser gezeigt werden. Leider legte sich Ombelle im 8x8 Quadrat nicht hin und zeigte auch beim Abrufen und Zurückschicken in die Box nicht das im Training erarbeitete Tempo. Sie war schon wieder unsicher.
Den Weg zur Hürde verweigerte Ombelle zunächst, irgendetwas erschien ihr unheimlich. Der sofort vom Richter weggeschickte Ringhelfer, welcher am Rand saß, war aber nicht die Ursache. Mit etwas Überredungskunst konnte Ombelle in die Grundstellung gerufen werden und absolvierte die Hürde. Danach der Apport auf ebener Erde, langsam aber gut.
Und dann kam es.
Die Distanzkontrolle.
Der Hund wird abgelegt,
Frauchen geht weg,
der Steward steht hinter dem Hund und zeigt an einer Tafel die Sitzposition an,
welche der Hund auf Zeichen seines Menschen sofort ausführen soll.
Und sie hat es getan, mit zusätzlichem Hörzeichen , aber immerhin das erste Mal in einer Prüfung überhaupt.
DAS war SOOOOOOOOOOO schöööööööööönn :-).
Insgesamt gab es 230,5 Punkte(sg) gegenüber den 197 Punkten(g) vom Samstag.
Somit ist zwar die magische Grenze von 256 Punkten noch nicht erreicht worden, um in die nächste Klasse aufsteigen zu können, aber wir gehören da auch noch nicht hin.
Trotz allen "Hindernissen" sind wir doch sehr zufrieden.
Und trainieren weiter, logisch oder?






3 Kommentare:
Unseren herzlichen Glückwunsch!
Schon dem BCD gemeldet? :-)
Wüffchen
Hoshi
Glückwunsch auch von uns!
So sind sie, die Briards, immer wieder für Überraschungen gut.
Wuff
Emil
Glückwunsch auch von der schwarzen Lola! Bestanden ist bestanden, basta!
Mit einem Briard ist es halt ein langer und nicht immer einfacher Weg...
LG von der schwarzen Lola
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